Dänisches Design

Dänisches Design

Dänisches Design. Arne Jacobsen

Als Arne Jacobsen im Frühjahr 1971 starb, war der erste Bauabschnitt der Dänischen Nationalbank gerade fertiggestellt. In seiner langen Karriere entwarf Arne Jacobsen einige der populärsten „State-of-the-Art“-Gebäude und Industrieprodukte des 20. Jahrhunderts und hinterließ damit ein Lebenswerk, das ihm einen herausragenden Rang in der internationalen Architekturgeschichte sichert. Außerdem macht es ihn zu einem der wenigen Dänen, die einer großen Zahl von Menschen, die heute leben, noch als Designikone bekannt sind.

Als blutjunger Architekt, unmittelbar nach Beendigung seiner Ausbildung, führte er sich beim Publikum anlässlich einer Bauausstellung in Kopenhagen mit einem Projekt ein, das den Titel „Das Haus der Zukunft“ trug: dieses thematisierte beispielsweise eine Zufahrtsmöglichkeit für Motorboote im Tiefgeschoss, eine Garage auf Erdgeschossniveau und einen Helikopter-Landeplatz auf dem Dach.

„Das Haus der Zukunft“ war die erste Äußerung funktionalistischer Tendenzen der europäischen modernen Architektur in Dänemark, ein futuristischer Ansatz, wie neue technologische Gegebenheiten eine neue Architektur stilbildend bestimmen könnten. Basierend auf schlichten geometrischen Formen, wurde das Haus im originalgetreuen Maßstab 1:1 für die Ausstellung umgesetzt und versinnbildlichte genau die Formensprache des Designs, wie es später für Jacobsen so charakteristisch werden sollte.

In seinen baulichen Entwürfen ließ sich Jacobsen zunächst vom dänischen Neoklassizismus inspirieren, wandte sich jedoch rasch dem europäischen Funktionalismus zu. Genauso schnell lernte er, diverse internationale Architekturtrends eines ganzen Jahrhunderts für seinen persönlichen Stil zu adaptieren. Ja, man sagte von ihm, er sei international in einer dänischen Art und Weise und wiederum typisch dänisch auf seine besondere weltmännische Art.

Jacobsens Designpalette war erstaunlich vielseitig, und es gab kaum ein Feld, auf dem er nicht tätig war. Seine Entwürfe umfassen Wohnkomplexe am Wasser, Theaterbauten, Hallenbauten für Schwimmwettbewerbe, Reit- und Tennisturniere, Schulen und andere Einrichtungen für Kinder, Hotels, Zentralbanken und Stadthallen, sie reichen von Verwaltungsbauten, Fabriken und Laboratorien bis zum Mietwohnungsbau sowie Einfamilien- und Reihenhäusern. Alle waren konzipiert mit dem Augenmerk auf dem Detail und mit Respekt für gute Lösungen; sie trugen oft bereits Innovationen in sich, die in der Folge die Architektur als Berufsstand voranbrachten.

Unter den dänischen Architekten ist Arne Jacobsen ein Beispiel für einen Baumeister, der zahlreiche Gebäude schuf, die nicht in Dänemark errichtet wurden. Als Erstes sei hier das St. Catherine’s College in Oxford, England, genannt. In Hamburg schuf er die Gebäude für die HEW-Zentrale (Hamburgische Electricitäts-Werke) und deren Verwaltung sowie eine Schule. Weitere Beispiele in Deutschland sind das Ostseeferienzentrum Burgtiefe auf der Insel Fehmarn einschließlich Unterkünften und einer Schwimmhalle, das Rathaus der Stadt Mainz und ein minimalistischer Foyer-Anbau an das Theater in den Barockgärten in Herrenhausen in Hannover. Diese Bauwerke trugen ihren Teil zur Begründung von Jacobsens internationalem Renommee bei.

Arne Jacobsens Ziel war „Absolutheit“ bzw. „Ganzheit“. Als Architekt wollte er die vollkommene Kontrolle über ein Projekt, nichts blieb bei ihm dem Zufall überlassen. Somit fühlte er sich auch verpflichtet, sich mit den Details seiner Bauwerke zu befassen. Dies führte zum Design einer Serie von Produkten von so hoher Qualität, welche, obwohl sie in enger Verbindung mit speziellen Bauprojekten entwickelt wurden, bald ganz universal einsetzbar und damit Teil eines Produktionsstandards wurden. Jacobsens Entwürfe umfassen ein großes Sortiment, welches von Möbeln, Textilien, Beleuchtungskörpern, Türgriffen bis zu Bestecken, Edelstahlgeschirr, Glaswaren, Großuhren, Armaturen und weiteren Accessoires reicht. Viele dieser Produkte haben den Status internationaler Designklassiker erreicht und sicherlich auch zum kometenhaften Aufstieg Jacobsens zum Zenith der Stardesigner beigetragen.

Durch seine Entwürfe hat Arne Jacobsen Generationen von Architekten nachhaltig geprägt und mitgeholfen, eine spezielle skandinavische Architekturtradition zu implementieren, die sich durch beispielhafte Gründlichkeit ausdrückt, mit einer Bandbreite vom Allgemeinen zum sehr Speziellen. Nur wenige Dänen haben einen vergleichbaren weltweiten Bekanntheitsgrad erlangt. Arne Jacobsen steht heute für einige der besten Designs im 20. Jahrhundert, denen eine Qualität innewohnt, die sie auf der Ebene von Nachhaltigkeitskriterien auch in das neue Millennium überführen konnte.

VOLA – eine Designikone aus dem Jahre 1968
Die Marke VOLA entstammt der Generation von Designikonen aus dem Goldenen Zeitalter dänischen Designs. Die ersten VOLA Armaturen und Mischbatterien wurden 1968 von Arne Jacobsen entworfen; letztere zunächst für die Dänische Nationalbank. Die Zusammenarbeit zwischen Arne Jacobsen und VOLA A/S begann mit der Kontaktaufnahme durch Verner Overgaard, dem Geschäftsführer von VOLA A/S, welcher Jacobsen einen Vorschlag für eine neue Art wandmontierte Mischbatterie unterbreitete. Er wünschte sich ein Design, bei dem alle mechanischen Teile verborgen sein sollten und nur der Auslauf und der Handgriff sichtbar wären. Dies war damals ein völlig neues Konzept, doch erkannte Jacobsen sofort dessen Potenzial für ein funktionalistisches Herangehen bei seinen Entwürfen. Basierend auf diesem Grundprinzip wurde dann genau das schlichte und präzise VOLA Design, wie wir es heute kennen, umgesetzt. Im Jahre 1974 kam VOLA bereits in die Auswahl für die Designsammlung des MOMA in New York und hat seitdem viele Designpreise weltweit gewonnen. VOLA Design findet sich auch in vielen repräsentativen Bauwerken wie etwa dem Berliner Reichstag, im schottischen Parlament zu Edinburgh, im Concertgebouw in Amsterdam und in diversen Kunstmuseen und Luxushotels in der ganzen Welt.

Originalität und Authentizität
„Designklassiker sind ein Beweis für die Wertbeständigkeit guten Designs“, sagt VOLA Carsten Overgaard, welcher zusammen mit seinem Bruder Poul Overgaard die Verantwortung für die erfolgreiche Marktrepräsentanz des Unternehmens trägt. Vieles von seinem Erfolg verdankt sich der extensiven Produktentwicklung und einem recht strategisch ausgerichteten Verkaufskonzept, seitdem die Overgaards die Leitung der Firma 1988 übernommen haben.

In einer Welt beständigen Wandels, in der Produkte schon kurz nach ihrer Einführung einem Werteverfall unterliegen können, benötigt die Produktwelt mehr als je zuvor einzigartige Designikonen, die mit ihrem individuellen und authentischen Konzept zukünftige Generationen zu faszinieren vermögen.

VOLA A/S hat sich dabei sukzessive von einer kleinen lokalen Größe zu einer internationalen Firmengruppe mit Sitz in acht Ländern entwickelt. Dabei findet die Produktion von VOLA Armaturen ausschließlich in Dänemark statt, was in der Sanitärindustrie recht ungewöhnlich ist, da viele Armaturen heute in China und in Fernost produziert werden. „Indem wir alles unter einem Dach behalten, können wir alle Aspekte der Produktion und unser Bekenntnis zur Qualität kontrollieren“, sagt Carsten Overgaard, was wiederum auch der Aufrechterhaltung eines gesunden Arbeitsumfeldes und eines bewussten Einsatzes natürlicher Ressourcen dienlich sei.

Im Jahre 2007 erhielt VOLA den „GOOD DESIGN Award“ des Chicago Athenaeum Museum of Design and Architecture, für seine freistehende VOLA Wannenarmatur FS1, die in enger Zusammenarbeit zwischen VOLA A/S und der Entwurfsabteilung des Architekturbüros Aarhus Arkitekterne A/S realisiert wurde.

VOLA – einer unter Skandinaviens führenden Herstellern von Armaturen – hat seine Designprinzipien eng mit seiner Unternehmenskultur verschränkt. Jedes noch so kleine Detail wird während des Entwurfs- und Entwicklungsprozesses von einem Produktkomitee genau untersucht und soll gewährleisten, dass jedes neue Objekt, das die Fabrik verlässt, das lange und bewährte Designerbe in sich trägt. „Wir bei VOLA sind stolz auf unsere Geschichte und stolz auf das, wofür das Design von VOLA schon immer gestanden hat und sicher auch in Zukunft stehen wird“, lautet eines der wichtigsten Prinzipien des Unternehmens.

Heute liefert VOLA nicht nur das Produkt, sondern bietet dem Kunden das komplette Serviceangebot beim Beschaffungs- und Installationsprozess. Um dies leisten zu können, hat VOLA A/S eine neue Akademie eingerichtet, an der ausgewählte Installateure unterrichtet werden, wie sie VOLA Produkte korrekt montieren und warten. Davon profitieren nicht nur die Installateure, in gleicher Weise können auch die Beschäftigten der vielen internationalen Tochtergesellschaften ebenso wie das Personal in Produktion und Verkauf in der Fabrikation ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse auffrischen. „Wir hören nie auf zu lernen“, sagt Geschäftsführer Carsten Overgaard. Es liege auch in seiner Absicht, dass die VOLA Akademie ein Begegnungsort für dänische und internationale Architekten wird, die durch Vorträge interessante Einblicke in neue Trends der Architektur und des Designs geben.

Individualität – ein Grundsatz der Firmenphilosophie
Während der 1960er-Jahre bemühte sich Arne Jacobsen darum, das ästhetische Chaos der vielen verschiedenen funktionalen Badezimmerarmaturen, das in den damaligen Badezimmern zumeist anzutreffen war, „aufzuräumen“, indem er in das Badezimmer, damals noch ein rein funktionaler Raum, einen Designkontext einführte. Er erwog die Konzeption eines modularen Systems, welches alle Anfordernisse an ein Badezimmer abdecken sollte. Über die Jahre wurde dieses System weiterentwickelt und ermöglicht es dem Designer von heute, individuelle und einzigartige Kombinationen von Handgriffen, Wasserauslässen, Abdeckungen von Arbeitsfronten und Accessoires zu schaffen, die die Vorzüge von VOLA ganz wesentlich herausstellen. Weitere Markteinführungen von VOLA wie wassersparende Luftsprudler und Durchflussregulatoren sind heute ebenso wichtig geworden wie gutes Aussehen und eine bequeme Handhabung.

Die VOLA Produktpalette ist erhältlich in gebürstetem rostfreiem Edelstahl, in hochglanzpoliertem Chrom, gebürstetem Chrom, Messing natur und in 14 brillanten Farben.

Wellness und Ästhetik
Obwohl ästhetische Kriterien schon immer ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Entwicklung des zeitlosen VOLA Designs gewesen sind, hat das Unternehmen nun auch das „Wellness“-Konzept bei der Entwicklung neuer Produkte voll mit einbezogen. Bis heute wurden Innenarchitekten zahllose Anregungen zur Schaffung einzigartiger, personalisierter VOLA Designlösungen an die Hand gegeben, ganz angepasst an die Vielseitigkeit des jeweiligen Produkts. Dies wurde mit der Einführung des VOLA Duschthermostats mit 3-Wege-Umstellung noch vorangetrieben, bei dem der Nutzer zwischen verschiedenen Duschprogrammen mit Jet Streams für Kopf und Körper hin und herwechseln kann, wodurch er eine einzigartig neue Duscherfahrung erleben kann.

Ästhetik, Wellness und eine individuelle Wahlmöglichkeit beschreiben die Vorteile im Badezimmer von heute. Der aktuellste Trend jedoch geht dahin, das Schlafzimmer in das Badezimmer zu integrieren. Hier wird die Badewanne zum herausragenden und imposanten Platzhalter, oft mit einem anregenden Ausblick nach draußen. Die neue freistehende VOLA Wannenarmatur FS1 wurde genau für eine solche Nutzung designt; sie steht wie eine Statue im Raum und trägt zu dessen Gesamtwirkung bei. Somit werden noch nach 40 Jahren nach alt bewährten Prinzipien VOLA Designikonen neu konzipiert, jede einzelne mit dem Versprechen, zum Wohnambiente positiv beizutragen.

Im Jahre 2009 präsentierte VOLA die neuen Modelle der Waschtischarmatur FS2 mit Mischbatterie und der Duscharmatur FS3 als Entwicklung innerhalb der freistehenden Produktfamilie – eine neue Interpretation des klassischen VOLA Stils und Designkonzepts, speziell für das zeitgenössische Badezimmer entworfen.

VOLA FS2 ist eine Mischbatterie für das freistehende Waschbecken. Der außergewöhnlich lange, schlanke Wasserauslass setzt im Sanitärbereich mehr Raumkapazität frei und vermeidet damit eine zu starke Betonung eines einzelnen Objekts im Interior Design. Der ergonomische Handhebel ist dabei Teil des klassischen und zur Ikone gewordenen aufregenden VOLA Designs. Der vertikal ausgerichtete Entwurf gibt den Armaturen eine sehr schlanke und energiegeladene Eleganz, was die Schönheit eines freistehenden Waschbeckens noch unterstreicht.

Die neue freistehende Duscharmatur FS3 mit Thermostat versinnbildlicht den Charakter von VOLA in seiner reinsten Form: kurzes, knappes, schlankes Design mit skulpturalem Touch. Erkennbar an seiner modernen geometrischen Form, wird es sicher alle puristischen VOLA Anhänger inspirieren. Funktionell imitiert das System einen natürlichen Regenguss, doch kann, anders als in der Natur, die Intensität und die Temperatur der „Wasservorhänge“ problemlos eingestellt werden.

Wie das Modell FS1 wurden auch die neuen Produktlinien von Aarhus Arkitekterne A/S konzipiert. Alle Armaturen sind wahlweise in Chrom, gebürstetem Chrom oder in gebürstetem rostfreiem Stahl lieferbar. Mit seiner neuen FS Produktfamilie konzipiert VOLA das Badezimmer von heute als einen aktiven Spa-Bereich und als neuen Zugang zur Welt der Wellness.

Und VOLA geht auf diesem Weg noch weiter und kann damit seinen Ruf bezüglich internationalen Designs beständig festigen. Im Jahre 2009 führte das Unternehmen ein vollkommen neuartiges Konzept persönlich gestaltbarer Optionen für einen Handtuchwärmer im funktionellen und stylischen Badezimmer ein.

Anstelle des üblichen Handtuchwärmers, der einem Heizkörper gleicht, lancierte VOLA seinen eingebauten, beheizbaren Handtuchhalter für individuelle Designlösungen, ein modulares System, das ganz nach den Wünschen der Kunden positioniert werden kann.

In Anlehnung an das VOLA Markenkonzept ist der neue Handtuchwärmer eine Einbau-Einheit, bei der alle technischen Teile hinter der Wand verschwinden. Er ist als ein System flexibler Heizstäbe entwickelt, die entsprechend der gegebenen Raumkonzeption oder des Kachelrasters in Anzahl und Anbringung variabel kombinierbar sind. Ein solches Konzept bietet die höchstmögliche Entscheidungsfreiheit und eine perfekte Designlösung für jeden modernen Sanitärbereich.

Jede eingebaute Einheit wird entsprechend den Wünschen des Auftraggebers gefertigt und ab Fabrik in Dänemark innerhalb weniger Tage vor Ort geliefert. Hierin erweist sich VOLA erneut als führender Anbieter in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Design und Funktion mit Aspekten der Produktion und Logistik.

Der VOLA Handtuchwärmer, entworfen von Aarhus Arkitekterne A/S, hat den vom Chicago Athenaeum Museum of Design and Architecture ausgeschriebenen „GOOD DESIGN Award“ 2009 gewonnen und ist für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert.

Der VOLA Handtuchwärmer ist in hochglanzpoliertem Chrom, in gebürstetem Chrom und in gebürstetem rostfreiem Stahl erhältlich.

Die Runde Serie 2011
– ein neues modulares Designkonzept für einen Abfallbehälter und einen Papierhandtuchspender von VOLA

Die ersten Produkte der neuen Runden Serie, ein Badezimmer-Abfallbehälter und ein Papiertuchspender, wurden für Badezimmer in Prestige-Hausobjekten und Luxus-Apartments entwickelt und können ebenso für Hotelbäder, Restaurants, Bürogebäude und kulturelle Einrichtungen wie Galerien, Museen und Theater genutzt werden.

Unter dem Motto „In der Achtung vor dem Bestand liegt die Herausforderung für Veränderungen“ transferiert VOLA seine Design-DNA auf neue Produkte für das Badezimmer. Der Begründer von VOLA, Verner Overgaard, betrat seinerzeit Neuland mit der Idee, technische Konstruktionsdetails in der Wand zu verbergen. Diese Idee ist nun der Ausgangspunkt für die Runde Serie. Der Kreis ist als geometrische Form ein Schlüsselelement im VOLA Design. Mit den neuen Produkten wird dieser Kreis in neue Dimensionen überführt. Basierend auf dem klassischen VOLA Design haben die neuen Produkte einen Ring, der einen Zylinder umgibt. Das Finish eines solchen Ringes am Ende des Produktionsprozesses erfolgt entweder in hochglanzpoliertem Chrom oder gebürstetem rostfreiem Stahl in Kombination mit Ansichtsfronten in Weiß oder Schwarz (oder, bei größeren Projekten, auch in beliebigen Farben). Damit wird der Bezug zu den VOLA Armaturen und Accessoires im Raum hergestellt. Im Falle späterer Badrenovierungen können diese Fronten auch ausgetauscht werden, falls dann eine andere Farbe bevorzugt wird.

VOLA bietet mit seinem neuen modularen Designkonzept eines eingebauten Abfallbehälters und ebensolchen Papiertuchspenders neue gestalterische Möglichkeiten, mit dem vorhandenen Raum- und Materialangebot im Badezimmer spielerisch umzugehen. In der Kombination der Textur und Farbe der Wände und der Wahl beim Finish der äußeren Ringe und der Farbe bei den Arbeitsfronten kann der Architekt oder Innenarchitekt individuelle und herausragende Designlösungen kreieren.

Entsprechend der VOLA Tradition ist auch der neue Abfallbehälter unaufdringlich in seiner Wirkung, da die optisch wenig ansprechenden Elemente in die Wand eingebaut sind. Der Behälter kann durch leichten Druck mit der Hand oder mit dem Knie geöffnet werden. Der Öffner- und Schließmechanismus ist leichtgängig und leise. Der eingebaute Behälter kann bis zu 30 Tücher aufnehmen, wogegen ein Modell für Aufputz in zwei Größen lieferbar ist: mit einer Kapazität von 60 bis 250 Tücher. Der Einbau-Behälter kann in Bodennähe montiert werden, bei Gebrauch als Abfalleimer für sanitären Bedarf. Er ist einfach zu leeren und hat keinen Bodenkontakt, muss daher zum Reinigen auch nicht bewegt werden. Für die eingebaute Version sind 15 cm Wandtiefe erforderlich. Alternativ kann der Behälter auch für Aufputz genutzt werden, wenn er in einem Bereich vorgesetzt wird, der die benötigte Tiefe zur Verfügung stellt.

Das zweite neue Mitglied der VOLA Familie ist der Papiertuchhalter. Der Zylinder hält bis zu 100 Tücher bereit. Eine verborgene Feder gewährleistet, dass die Tücher stets an die Front gedrückt werden. Das Reinigungspersonal kann schnell feststellen, ob der Verteiler eine neue Befüllung benötigt, welche durch ein Herausziehen des Zylinders sehr einfach vonstatten geht.

Die Runde Serie wurde ebenfalls von Aarhus Arkitekterne A/S entworfen, und zwar bereits während der Konzeption der VOLA Akademie, als das Büro Aarhus Arkitekterne den Auftrag für die Entwicklung einer neuen Serie freistehender Mischbatterien und für einen neuen Handtuchwärmer bekam. Das Architekturbüro kreierte für die VOLA Akademie zusätzlich ein Innenraum-Gestaltungskonzept zur Präsentation von VOLA Produkten. Es wird in den VOLA Showrooms in Amsterdam, Kopenhagen, London, Wien, München gezeigt und soll auch im Mai 2011 in Brüssel präsentiert werden. Es ist dies ein Beispiel für ein wirkliches „Gesamtkunstwerk“: eine holistische Annäherung an Architektur und Design, wobei die verschiedenen Disziplinen in die Ausgestaltung des Ganzen integriert sind.

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